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Fortbildungsinformationen

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Zielsetzungen

Die Fortbildungen des MLZ sind in jeder Hinsicht auf die Praxis angelegt. Unsere Arbeit mit Schulen und Lehrkräften in den letzten zehn Jahren hat gezeigt, dass beispielsweise neuropsychologische Teilleistungs-modelle, theoretische Untersuchungen aus der Neurodidaktik etc. für den schulischen Alltag vor Ort im Unterricht und bei der Förderung rechenschwacher Kinder bisher noch wenig hilfreich sind. Sollte von schulischer Seite Bedarf nach einer Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Forschungsansätzen bestehen, so müsste dies vorher besprochen werden, da sie in unseren Fortbildungen ansonsten eher am Rande vorkommen.

Unser Ziel ist vielmehr, dass die LehrerInnen am Ende einer Fortbildung in der Lage sein sollen, eine mögliche Rechenschwäche frühzeitig (d. h. in der Grundschule bereits in den ersten Monaten des Anfangsunterrichtes, auf den weiterführenden Schulen zu Beginn der Orientierungsstufe) zu erkennen.

Um dieses Ziel umsetzen zu können und auch um gezielte Fördermaßnahmen einzuleiten, ist es von zentraler Bedeutung, sich mit den Vorstellungen, Missverständnissen und völlig Unverstandenem der rechenschwachen Kinder und Jugendlichen auseinanderzusetzen. Ohne eine konkrete Beschäftigung und Analyse mit dem, was rechenschwache Schüler beim Mathematisieren „umtreibt“, weshalb es zu so genannten „Traumergebnissen“ kommt oder aber auch (was besonders für die Sekundarstufe I von Interesse ist), wie sich ein Kind durch die Grundschulzeit mit nahezu völligem Unverständnis „hindurchmogelt“, sind eine schulische Diagnose und daraus resultierende Förderkonzeptionen nicht möglich. Hilfreich sollen hier auch Materialien und Fragebögen sein, die das MLZ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis des Zentrums für angewandte Lernforschung für Schulen entwickelt hat.

Eine abschließende Anmerkung sei erlaubt: Diese Fortbildung kann kein 500-stündiges weiterbildendes Studium zum Dyskalkulietherapeuten ersetzen, wie es unsere Mitarbeiter auf Grundlage ihres Erststudiums zum Psychologen, Pädagogen oder Sonderpädagogen durchlaufen haben. Dies ist in sechs Stunden oder in einem Wochenendseminar (wie häufig behauptet) einfach nicht zu leisten. Die Rückmeldungen zeigen jedoch deutlich, dass die Lehrkräfte nach einer Weiterbildung wesentlich sicherer im Umgang mit der Thematik Rechenschwäche/Dyskalkulie geworden sind und neue Mittel und Strategien gefunden haben, rechenschwachen Kindern den richtigen Weg zu weisen.

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