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Rechenschwäche/Dyskalkulie auf dem Gymnasium und der Realschule?

Schlachtfeld Algebra
Wenn dann wirklich nichts mehr geht ...

Nichts hassen Schüler in der Mathematik mehr, als wenn es um Allgemeingültigkeiten oder Beweise geht. Und dies gilt in ganz besonderer Weise für rechenschwache Kinder und Jugendliche. Schon im Bereich des numerischen Rechnens in größten Nöten, sehnen sie sich angesichts des undurchdringlichen Buchstaben"salats", der ihnen da an der Tafel angeboten wird, doch tatsächlich in die "alte Welt" des Rechnens zurück. Da ging zumindest noch etwas mit auswendig gelernten Algorithmen, Schemata oder mit Abzählen an den Fingern. Das Rechnen mit Variablen erscheint ihnen völlig unsinnig: "Da kommt ja nicht 'mal eine Zahl raus!"

 
Um möglichen Missverständnissen gleich im Voraus vorzubeugen: Hier ist nicht von SchülerInnen die Rede, die aufgrund der Umstellung ihres Hormonhaushaltes gelegentlich auch eine andere Einstellung zur Schule entwickeln und ihren "Fleiß" u. a. auf das Sammeln schlechter Zensuren richten. Wir möchten hier auf Kinder/Jugendliche aufmerksam machen, die wegen einer nicht erkannten Rechenschwäche während der Grundschulzeit auf der weiterführenden Schule versagen müssen, und zwar trotz guten Willens, Nachhilfe und viel Übung:
 
"Das muss man doch in der Grundschule schon sehen!"
 
Da sprechen unsere Erfahrungen eine ganz andere Sprache. Gerade lernstarke rechenschwache Kinder schaffen es mit passablen Noten durch die ersten Klassen (wenn auch mit einem erheblichen Aufwand an Übung), und dies in vielen Fällen trotz gravierender Defizite im Bereich der Grundrechenarten. Und das sind keine Einzelfälle: Nahezu alle Gymnasial- und auch RealschülerInnen, die uns aus höheren Klassen vorgestellt werden, haben am Ende ihrer Grundschulzeit ein Befriedigend auf dem Zeugnis. Unerkannt bleiben die strukturellen Probleme dieser Kinder, weil

  • häufig nur auf die Note geschaut wird; und wenn die anderen Fächer "stimmen", ist man eben auch mit einem Befriedigend noch gut bedient. "Man kann ja nicht überall sehr gut sein!" "In Mathe war ich auch immer schlecht!", so die häufigsten Kommentare nicht nur von Eltern, sondern gelegentlich auch von den Lehrkräften;

  • immer nur richtige Ergebnisse eine Rolle spielen; dann zeugt dies ja wohl auch davon, dass der sachliche Inhalt auch verstanden wurde. Ein fataler Irrtum!

Abb-01 Kopie

  • Gerade wegen ihrer allseits geschätzten Lernstärke gelingt es diesen Kindern, sich mit völligem Unverständnis durch die Grundschulmathematik durchzuhangeln, indem sie ganze Verfahrensweisen auswendig lernen und rein schematisch reproduzieren (z. B. schriftliche Rechenarten). Natürlich bleibt es dabei nicht aus, dass es auch zu gravierenden Fehlleistungen, unsinnigen Algorithmen etc. kommt, die dann häufig als "Black-Outs" oder "Unkonzentriertheiten" fehlinterpretiert werden:

Abb-02 Kopie



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